Flöckchens Geschichte

Heute möchte ich euch die Geschichte von Flöckchen erzählen. Ich möchte ihre Geschichte in die Welt hinaus tragen in der Hoffnung dass vielleicht dem ein oder anderen Meerschweinchen ein solches Schicksal erspart bleibt.

Bitte kauft keine Tiere im Baumarkt oder Zoohandel.
Bitte kauft keine Tiere bei sogenannten “Vermehrern”.
Bitte paart keine Meerschweinchen weil ihr “Einmal Babys” haben wollt.
Bitte erspart somit Meerschweinchen eine solche Qual wie sie Flöckchen erleiden musste.

Flöckchens Mama und Tante kamen bereits trächtig gemeinsam mit Flöckchens Papa zu mir in die Pflegestelle. Abgabegrund wie so oft: “Mein Kind spielt nicht mehr damit.”. Als wären Meerschweinchen Spielzeuge.
Die Tiere stammen von einem “Vermehrer” der sie als drei Mädchen verkauft hatte. Sogenannte Vermehrer bezeichnen sich selbst oft als “Hobbyzüchter”. Den Titel Züchter haben diese Menschen allerdings überhaupt nicht verdient. Ein anständiger Züchter hat einen Sachkundenachweis den er beim Veterinäramt nach ablegen einer anspruchsvollen Prüfung erstanden hat. Des weiteren haben Züchter ein “Zuchtziel” während Vermehrer eben nur eines tun: vermehren. Für Geld.
Ein Züchter kennt sich genauestens mit Genetik aus und weiß mittels Stammbaum haarklein welche Vorfahren das Zuchttier hat und damit auch welche Gene es in sich trägt. (Auch kann ein Züchter mit absoluter Sicherheit das Geschlecht bestimmen was wohl das mindeste ist.) Genetik ist Vermehrern völlig egal weshalb die Tiere oft nicht lange leben und während ihrem kurzen Leben viele Krankheiten haben.
Meine Tochter gab den bis dahin namenlosen Meerschweinchendamen die Namen “Anna und Elsa”. Den Papa von Flöckchen nannten wir “Gizmo”.
Da die beiden Damen sogenannte “Dalmatinermeerschweinchen” sind und der Vater ein “Schimmelmeerschweinchen” ist, war ich schon darauf gefasst dass bei beiden Würfen kranke Schweinchen dabei sein würden.
Der Gipfel der Ahnungslosigkeit bei Vermehrern nennt sich “Lethal White”. Verpaart man Dalmatiner und Schimmel mit oder untereinander entsteht nämlich eine gefährliche Genkreuzung. Bei dieser Kreuzung sind in dem Wurf mit 25%iger Wahrscheinlichkeit Babys dabei die schneeweiß sind und denen meist Augen und Zähne fehlen und Organe nicht richtig ausgebildet sind. Es gibt übrigens auf sogenannte “verdeckte Schimmel”. Meerschweinchen die überhaupt nicht wie Schimmel aussehen aber den sogenannten Lethalfaktor trotzdem in sich tragen. Deshalb sollte man niemals ohne den Stammbaum der Tiere zu kennen, Tiere miteinander verpaaren.
(Hier findet ihr genaue Informationen zu dem Thema:
http://www.perlmuttschweinchen.de/schimmel.htm )
Anna warf am 30.06.2017 drei Babys. Eines davon war ein Lethal White. Der kleine Krümel musste bereits 18 Stunden nach seiner Geburt eingeschläfert werden da er unter starken schmerzhaften Krampfanfällen litt und ihm der Saugreflex fehlte.
Am 03.07.2017 kamen dann Elsas Babys. Unter den vieren war Flöckchen, ein kleines Lethal White Mädchen dabei. Flöckchen hatte verkümmerte Augen mit denen sie nicht sehen konnte, war taub und hatte keine Zähne.
Anders als ihr Halbbruder Krümel trank sie aber zum Glück sofort bei ihrer Mutter. Vier Tage waren wir voller Hoffnung denn sie konnte bis auf ihr geringes Geburtsgewicht durchaus mit ihren Geschwistern mithalten. An Tag 5 begann sie allerdings wieder Gewicht zu verlieren also fingen wir an Flöckchen alle 2 Stunden mit Aufzuchtsmilch zu päppeln.
An Tag 8 entwickelte sie plötzlich Atemgeräusche. Wir fuhren Nachts als wir es bemerkten sofort zur Tierklinik. Die Tierärtztin tippte auf entweder Milch in der Lunge die durch verschlucken dort hinein geraten sein konnte oder auf einen Herzfehler und dadurch Wasser in der Lunge. Sie “schüttelte” die Flüssigkeit aus der Lunge und spritzte noch etwas zur Stärkung. Wir versuchten es nun zusätzlich zum päppeln mit “Zwangsanlegen” an die Zitze der Mutter um weiteres Verschlucken zu vermeiden. Flöckchens Zustand besserte sich in den folgenden Stunden. In der Nacht und am folgenden Tag schaute ich alle zwei Stunden nach ihr. Am 11.07.2017 um 16:00 fütterte ich sie, sie nahm den Päppelbrei dankbar an und machte einen sehr munteren Eindruck. Als ich sie um 18:00 zur nächsten Fütterung aus dem Gehege nehmen wollte fand ich sie leider tot vor. Sie war noch warm, konnte also nicht lange tot gewesen sein. Das Atemgeräusch kam also vermutlich doch von einem Herzfehler.

Flöckchen, du warst trotz allem so ein fröhliches kleines Schweinchen. Wenn du gespürt hast dass ich in der Nähe des Geheges war oder mich gerochen hast, bist du vor Freude auf der Stelle gehüpft und hast laut nach mir gerufen bis ich dich hochgenommen habe. Nach deinen Mahlzeiten bist du auf meiner Hand oder meiner Brust friedlich eingeschlafen. Ich hatte gehofft noch etwas länger Zeit mit dir verbringen zu dürfen, aber es sollte nicht sein. Ein Stück von meinem Herzen ist mit dir gestorben. Ich werde dich nie vergessen mein kleiner Schatz.

co. Rubina

Heute möchte ich euch die Geschichte von Flöckchen erzählen. Ich möchte ihre Geschichte in die Welt hinaus tragen in der Hoffnung dass vielleicht dem ein oder anderen Meerschweinchen ein solches Schicksal erspart bleibt. Alle die mich kennen wissen dass ich normal um sowas nicht bitte, aber heute bitte ich euch dieses Video zu teilen um evtl das ein oder andere solche Schicksal zu vermeiden.Bitte kauft keine Tiere im Baumarkt oder Zoohandel.Bitte kauft keine Tiere bei sogenannten “Vermehrern”.Bitte paart keine Meerschweinchen weil ihr “Einmal Babys” haben wollt.Bitte erspart somit Meerschweinchen eine solche Qual wie sie Flöckchen erleiden musste.Flöckchens Mama und Tante kamen bereits trächtig gemeinsam mit Flöckchens Papa zu mir in die Pflegestelle. Abgabegrund wie so oft: “Mein Kind spielt nicht mehr damit.”. Als wären Meerschweinchen Spielzeuge. Die Tiere stammen von einem “Vermehrer” der sie als drei Mädchen verkauft hatte. Sogenannte Vermehrer bezeichnen sich selbst oft als “Hobbyzüchter”. Den Titel Züchter haben diese Menschen allerdings überhaupt nicht verdient. Ein anständiger Züchter hat einen Sachkundenachweis den er beim Veterinäramt nach ablegen einer anspruchsvollen Prüfung erstanden hat. Des weiteren haben Züchter ein “Zuchtziel” während Vermehrer eben nur eines tun: vermehren. Für Geld. Ein Züchter kennt sich genauestens mit Genetik aus und weiß mittels Stammbaum haarklein welche Vorfahren das Zuchttier hat und damit auch welche Gene es in sich trägt. (Auch kann ein Züchter mit absoluter Sicherheit das Geschlecht bestimmen was wohl das mindeste ist.) Genetik ist Vermehrern völlig egal weshalb die Tiere oft nicht lange leben und während ihrem kurzen Leben viele Krankheiten haben. Meine Tochter gab den bis dahin namenlosen Meerschweinchendamen die Namen “Anna und Elsa”. Den Papa von Flöckchen nannten wir “Gizmo”.Da die beiden Damen sogenannte “Dalmatinermeerschweinchen” sind und der Vater ein “Schimmelmeerschweinchen” ist, war ich schon darauf gefasst dass bei beiden Würfen kranke Schweinchen dabei sein würden.Der Gipfel der Ahnungslosigkeit bei Vermehrern nennt sich “Lethal White”. Verpaart man Dalmatiner und Schimmel mit oder untereinander entsteht nämlich eine gefährliche Genkreuzung. Bei dieser Kreuzung sind in dem Wurf mit 25%iger Wahrscheinlichkeit Babys dabei die schneeweiß sind und denen meist Augen und Zähne fehlen und Organe nicht richtig ausgebildet sind. Es gibt übrigens auf sogenannte “verdeckte Schimmel”. Meerschweinchen die überhaupt nicht wie Schimmel aussehen aber den sogenannten Lethalfaktor trotzdem in sich tragen. Deshalb sollte man niemals ohne den Stammbaum der Tiere zu kennen, Tiere miteinander verpaaren.(Hier findet ihr genaue Informationen zu dem Thema:http://www.perlmuttschweinchen.de/schimmel.htm )Anna warf am 30.06.2017 drei Babys. Eines davon war ein Lethal White. Der kleine Krümel musste bereits 18 Stunden nach seiner Geburt eingeschläfert werden da er unter starken schmerzhaften Krampfanfällen litt und ihm der Saugreflex fehlte.Am 03.07.2017 kamen dann Elsas Babys. Unter den vieren war Flöckchen, ein kleines Lethal White Mädchen dabei. Flöckchen hatte verkümmerte Augen mit denen sie nicht sehen konnte, war taub und hatte keine Zähne.Anders als ihr Halbbruder Krümel trank sie aber zum Glück sofort bei ihrer Mutter. Vier Tage waren wir voller Hoffnung denn sie konnte bis auf ihr geringes Geburtsgewicht durchaus mit ihren Geschwistern mithalten. An Tag 5 begann sie allerdings wieder Gewicht zu verlieren also fingen wir an Flöckchen alle 2 Stunden mit Aufzuchtsmilch zu päppeln. An Tag 8 entwickelte sie plötzlich Atemgeräusche. Wir fuhren Nachts als wir es bemerkten sofort zur Tierklinik. Die Tierärtztin tippte auf entweder Milch in der Lunge die durch verschlucken dort hinein geraten sein konnte oder auf einen Herzfehler und dadurch Wasser in der Lunge. Sie “schüttelte” die Flüssigkeit aus der Lunge und spritzte noch etwas zur Stärkung. Wir versuchten es nun zusätzlich zum päppeln mit “Zwangsanlegen” an die Zitze der Mutter um weiteres Verschlucken zu vermeiden. Flöckchens Zustand besserte sich in den folgenden Stunden. In der Nacht und am folgenden Tag schaute ich alle zwei Stunden nach ihr. Am 11.07.2017 um 16:00 fütterte ich sie, sie nahm den Päppelbrei dankbar an und machte einen sehr munteren Eindruck. Als ich sie um 18:00 zur nächsten Fütterung aus dem Gehege nehmen wollte fand ich sie leider tot vor. Sie war noch warm, konnte also nicht lange tot gewesen sein. Das Atemgeräusch kam also vermutlich doch von einem Herzfehler.Flöckchen, du warst trotz allem so ein fröhliches kleines Schweinchen. Wenn du gespürt hast dass ich in der Nähe des Geheges war oder mich gerochen hast, bist du vor Freude auf der Stelle gehüpft und hast laut nach mir gerufen bis ich dich hochgenommen habe. Nach deinen Mahlzeiten bist du auf meiner Hand oder meiner Brust friedlich eingeschlafen. Ich hatte gehofft noch etwas länger Zeit mit dir verbringen zu dürfen, aber es sollte nicht sein. Ein Stück von meinem Herzen ist mit dir gestorben. Ich werde dich nie vergessen mein kleiner Schatz.

Posted by Rubina Amaranth on Mittwoch, 12. Juli 2017

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